Die Geschichte der Prothesen mit poröser Oberfläche ist nicht lang, erste Berichte wurden erst am Ende der 70er Jahre veröffentlicht. Damals wurde die Schuld am Versagen zementierter Prothesen der Fragmentierung des Knochenzementes gegeben und die klinische Forschung orientierte sich auf seine Eliminierung. Im Fokus des Interesses standen damals die Endoprothesen, deren Oberfläche eine gute Osteointegration ermöglicht, besonders diejenigen, bei denen der umgebende Knochen an die grobe Struktur der Prothesenoberfläche anwächst und dadurch wird die Prothese Dauerhaft fixiert. Dies ermöglicht eine spezielle Beschichtung der gesamten Oberfläche bzw. eines Teils davon.